Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud in Köln beherbergt eine der großen klassischen Gemäldesammlungen Deutschlands. Das älteste Museum der Stadt Köln besteht seit 1824 und besitzt eine umfangreiche Sammlung mittelalterlicher Malerei, insbesondere der „Kölner Malerschule“. Darüber hinaus beherbergt es eine repräsentative Auswahl von Kunstwerken aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Dank der Werke der Fondation Corboud verfügt das Museum über die weltweit umfangreichste Sammlung impressionistischer und neoimpressionistischer Kunst in Deutschland. Hinzu kommt eine bedeutende Grafische Sammlung mit über 65000 Blättern vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.
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Europäische Kunst vom 13. bis 20. Jahrhundert
Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud präsentiert europäische Kunst vom 13. bis zum frühen 20. Jahrhundert. Die Sammlung umfasst Meisterwerke der mittelalterlichen Malerei, darunter Stefan Lochners „Madonna in der Rosenlaube“. Weitere Höhepunkte sind Gemälde von Rubens, Rembrandt, Murillo, Boucher und Vertretern der deutschen Romantik, des französischen Realismus und Impressionismus.


Darüber hinaus besitzt das Museum die umfangreichste Sammlung impressionistischer und neoimpressionistischer Kunst in Deutschland mit Werken von Manet, Monet, Renoir, van Gogh und vielen anderen. Das Kupferstichkabinett zeigt Meisterblätter von Leonardo da Vinci, Dürer, Rubens, Liebermann, Rodin und anderen.

Viele Umzüge des Museums durch Krieg und Platzmangel
Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln wurde aus dem Nachlass von Ferdinand Franz Wallraf gegründet. Nach seinem Tod 1824 wurde lange nach einem geeigneten Ort für die Sammlung gesucht. Erst 30 Jahre später konnte mit Unterstützung von Johann Heinrich Richartz mit dem Bau des Museums begonnen werden. Es wurde 1861 eröffnet, erlitt aber im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe und Beschlagnahmung von Kunstwerken durch die Nationalsozialisten schwere Schäden und Verluste.


In der Nachkriegszeit wurde das Museum wieder aufgebaut und erhielt 1957 einen Neubau. Später wurde das Museum Ludwig für moderne Kunst gegründet und beide Museen zogen 1986 in einen gemeinsamen Neubau. Aus Platzmangel erhielt das Museum schließlich 2001 ein eigenes Gebäude in der Kölner Altstadt. Ebenfalls 2001 wurde die Fondation Corboud gegründet, die dem Museum eine umfangreiche Sammlung impressionistischer und postimpressionistischer Gemälde vermachte. Seitdem trägt das Museum den Namen Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud.


Mittelalter: Faszinierende Kunst einer großen Epoche
Die Mittelalterabteilung des Wallraf-Richartz-Museums zeigt faszinierende Kunstwerke und erzählt die Geschichte der Heiligen und ihrer Madonnen. Höhepunkte sind der Kreuzaltar des Meisters des Bartholomäusaltars, Albrecht Dürers Pfeifer und Trommler sowie Stefan Lochners Muttergottes in der Rosenlaube, die so genannte „kölsche Mona Lisa“. Die Ausstellung schlägt einen Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart.


Barock: Vom goldenen Zeitalter bis zur Aufklärung
Das 17. Jahrhundert war eine Zeit des Umbruchs und der großen Kunst. Das Wallraf-Richartz-Museum beherbergt Werke von Rubens, Rembrandt und anderen Meistern dieser Zeit. Höhepunkte sind Rubens’ Gemälde Juno und Argus sowie Rembrandts berühmtes Selbstbildnis. Die Sammlung umfasst auch Werke von Frans Hals, Jacob van Ruisdael und anderen Künstlern. Im „Blauen Salon“ werden Kunstwerke aus dem 18. Jahrhundert gezeigt, darunter Werke von François Boucher und Angelika Kauffmann.

19. Jahrhundert: Von der Romantik bis zur Moderne
Im dritten Stock des Museums sind Werke von van Gogh, Cézanne, Renoir, Monet und anderen Meistern ausgestellt. Die Sammlung umfasst den französischen Impressionismus, den Neoimpressionismus und die deutsche Landschaftsmalerei. Das Museum bietet einen faszinierenden Einblick in die Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Graphik: Weit über 65000 Blätter
Die Graphische Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums beherbergt Kostbarkeiten wie das „Stundenbuch der Sophia von Bylant“ (1475) mit Buchmalereien des Meisters des Bartholomäus-Altars. Auch Zeichnungen von Leonardo, Dürer, Rubens, Rembrandt und vielen anderen sind hier zu sehen. Die Sammlung umfasst mittelalterliche Miniaturen, Handzeichnungen und Druckgraphik. Die Ursprünge der Sammlung gehen auf die Bestände Franz Ferdinand Wallrafs und des Kölner Jesuitenkollegs zurück.

Fazit zu „Museum in Köln: Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud“
Uns hat das Wallraf-Richartz-Museum sehr gut gefallen. Wir gehen aber auch sehr gerne in Kunstmuseen (außer wenn es zu moderne Kunst ist). Das Museum ist jedenfalls sehr weitläufig und beherbergt einige tolle Schätze. Wir waren sehr zufrieden mit unserem Besuch.
☙> Wir vergeben für das Kölner Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 8 von 10 Sterne ★★★★★★★★
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